Der Countdown läuft - der letzte Tag

Letzter Tag, letzte Chance!
Heute habt Ihr noch einmal die Gelegenheit, etwas Schönes aus unserem Prämiensortiment unter www.toyota-crowd.de/sgh2ku zu erwerben.
Unterdessen hat sich ein guter alter Bekannter so seine Gedanken über die letzten Wochen gemacht. Doch lest selbst.

Meine Sicht auf ein besonderes Projekt (57)
Einen gnadenlos subjektiven, aber nicht allzu ernst nehmenden Blick auf die jüngste Vergangenheit unserer SG H2Ku wagt Sportskanone Erhard VerWunderlich
Folge 57: Krautfanding oder wie jetzt?

Einmalig kann man es sicherlich nennen, was in den letzten vier Wochen bei der Herrenberger Handballfamilie so alles passiert ist. Und so melde ich mich auch noch einmal außerplanmäßig, einmalig und letztmalig zu Wort.

Stell dir vor, es ist kein Handball und trotzdem bist Du in aller Munde. So oder so ähnlich sah die jüngste Vergangenheit im Dunstkreis der SG H2Ku aus. Durch die Corona-Pandemie hat es wie andernorts auch, im Handball-Gäu eine gewisse finan-zielle Disharmonie gegeben. Ein großer Minusposten wurde erst einmal dadurch ab-gefedert, dass die männlichen und weiblichen Flaggschiffe zwei Monate auf ihre Zu-wendungen verzichteten. Ein schmerzvoller Schritt, der sicher jedweden Respekt verdient. Denn für so manche Aktive sind diese Zahlungen wohl weit mehr als nur ein Zuschuss zum Urlaub, befinden sie sich doch teilweise im Studium oder in einer an-deren Lerngruppe, die keinerlei Anteil zum Lebensunterhalt abwirft.

Was macht man nun also, um dies nicht zum Dauerthema zu qualifizieren? Genau diese Frage stellte sich vor etwa zwei Monaten ein Spieler-Duo, nennen wir es Alex und Nico, welches fortan nicht nur auf dem Parkett, sondern auch daneben mit einer Menge Motivation zu ihrem quasi Spiel des Lebens antrat. Crowdfunding hieß ihr Zauberwort, mit dem der Torwart und der Rechtsaußen an den Verein herantraten. Und da sowohl Torwart als auch Rechtsaußen eben schon immer einen besonders guten Ruf in einem Team besitzen, beeilte sich die Funktionärsebene, dem Ansinnen der beiden recht schnell grünes Licht zu geben.

Wie wir jetzt wissen, geschah dies mit voller Berechtigung. Aber was sollte man sich denn eigentlich unter Crowdfunding überhaupt vorstellen? Nun, es ist niemand los-gezogen, der Kraut fand, so viel ist klar. Spenden sammeln 2.0 könnte man eher sagen. Klar, es geht um den schnöden Mammon. Dafür gibt es aber in diesem Falle stets auch eine angemessene Gegenleistung. Und wenn man genau hinschaut, er-kennt man hier sogar ein durchaus logisches System, mit dem man allein durch ge-zielte Prämienkäufe einen ganzen Lebensplan umsetzen kann.

Man stelle sich vor: Der bis dato unbefraute junge Mann erwirbt die Prämie einer Auswärtsfahrt mit den Kuties. Die bis dato unbemannte Frau Kutie findet Gefallen am höflichen und durchaus mit adretten Attributen ausgestatteten Auswärtsmitfah-rer. Am nächsten Nachmittag trifft man sich zum Eis im La Piazza auf dem Markt-platz, abends geht es dann ins Mauerwerk-Kino. Der bis jetzt ohnehin schon extrem romantische Abend endet dann mit einem Candelightdiner im Aramis. Und da man sich doch sehr sympathisch ist, beginnt der nächste Morgen mit einem Frühstück bei Wuschels Backstube. Dort wird dann der spontane, aber doch nachvollziehbare Ent-schluss zur Hochzeit getätigt. Diese richtet natürlich das Lamm aus, bewirtet von den SG-Spielern. Das Fotoshooting übernimmt, logisch, das Studio Holzner. Einige Zeit später, zum Kindergeburtstag, greift dann ein pädagogisch geschultes SG-Team ein.

Und das ist sicher nur eine der vielen Möglichkeiten, die sich allein durch den durch-dachten Prämienkauf anboten. Ob den Machern des Projekts dies bewusst, war, bleibt hier unbeantwortet. Dass sie mit ihren Angeboten, die teilweise so nicht wie-derkommen, genau ins Schwarze trafen, steht jedoch völlig außer Frage. Wann be-steht schon einmal die Gelegenheit, Arbeitskleidung solcher Stars wie Fäth, Palicka, Pekeler, Rebmann oder sogar Barthold zu erwerben?

Mit all diesen Aktionen jedoch hat die heimische SG nicht nur Geld gesammelt. Viel-mehr sammelte sie weit über die Stadtgrenzen hinaus viele Sympathien durch einen motivierten, durchdachten und glaubwürdigen Auftritt. Das allein dürfte fast mehr wert sein als die unter dem Strich eingespielte Summe.
So bleibt mir nur, am Ende den Hut zu ziehen vor dem Team des Crowdfunding, vor den Sponsoren in jeder Form, vor den Mannschaften mit ihren Angeboten und nicht zuletzt vor den über 400 Unterstützern, die all diese Angebote auch wahrgenommen haben. Diese vier Wochen haben letztlich alle bereichert. Auch menschlich und sozial.

 

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