Kann die SG erneut zuhause begeistern?

SG H2Ku empfängt am Samstag mit der TSG Söflingen das nächste Spitzenteam

 

Erneut einen starken Gegner vor der Brust haben die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr. In der heimischen Markweghalle brennt das Gäu-Team gegen die TSG Söflingen darauf, die herbe Niederlage vom vergangenen Wochenende auf den Fildern vergessen zu machen.

 

Ganz anders hatten sich Spieler und Trainer das letzte Auswärtsspiel beim TSV Neuhausen/Filder vorgestellt. Die Ernüchterung allerdings nach dem 28:39 beim Tabellenzweiten war förmlich greifbar. Damit war gleichzeitig das Hochgefühl aus dem Heimspiel gegen Köndringen/Teningen (41:29) schnell wieder verflogen. Und auch das Pokalspiel unter der Woche sollte die Stimmung nicht gerade verbessern. Beim 24:31 in Ditzingen scheiterte die um zwei Klassen höher angesiedelte SG H2Ku vor allem an einem hoch motivierten Landesligisten. Für Fabian Gerstlauer war dies aber einen Tag später schon nur noch eine Randnotiz: „Natürlich war ich enttäuscht. Allerdings haben wir nun wieder einen freien Termin mehr“, ließ der Trainer zwischen den Zeilen anklingen, wo er den HVW-Pokal ansiedelt.

 

Besser soll es aber am Samstag im Heimspiel gegen die TSG Söflingen werden. „Darauf liegt die volle Konzentration“, stellt Fabian Gerstlauer klar. Natürlich weiß der Herrenberger Übungsleiter ganz genau, welch ein Kaliber da in der Markweghalle aufläuft. Nach einigen Jahren im Mittelmaß hat es den Anschein, als würde der langjährige Drittligist an erfolgreichere Zeiten anknüpfen können. 11:5 Punkte aus den ersten acht Partien untermauern dies eindrucksvoll. Einen Wermutstropfen gab es aber am letzten Spieltag mit der Heimniederlage gegen den HC Neuenbürg (22:24).

Was die bisherige Saisonstatistik übrigens noch einmal aufwertet, ist die Tatsache, dass mit Simon Dürner der Dreh- und Angelpunkt der Söflinger seit dem dritten Spieltag verletzt ausfiel. Mit einem dreifachen Jochbeinbruch, erlitten in Bittenfeld Ende September, sollte der Bruder des Ex-Herrenbergers Christian Dürner auch in der Markweghalle noch nicht auflaufen können.

Dem Erfolg der TSG Söflingen hat dies allerdings kaum geschadet. „Mit Bastian Klett als Spielmacher haben die Söflinger einen guten Vertreter in der Hinterhand“, kennt Fabian Gerstlauer einen der Gründe. Ein weiterer Grund ist die Ausgeglichenheit in der Mannschaft vom Ulmer Kuhberg.

 

Für die SG H2Ku sind dies alles Gründe, mit Respekt in die Partie zu gehen. Mehr aber auch nicht. „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen“, fordert Gerstlauer dann auch zuerst ein. Ein besonderes Augenmerk dürfte er dabei darauf richten, welche Lösungen seine Mannschaft gegen die offensive Abwehr der Gäste findet.

Natürlich wird interessant sein, wer am Samstag diese angestrebten Lösungen umsetzen soll. Vor allem auf die Rückkehr von Sascha Marquardt hofft dabei nicht nur der Trainer. Der Kreisläufer ist in Abwehr und Angriff unverzichtbar, was die Partie in Neuhausen einmal mehr unterstrich. „Mit Sascha sind wir natürlich noch einmal viel variabler“.

 

Fabian Gerstlauer wirbt aber auch noch in anderer Hinsicht um Verständnis. „Sicher sind wir in keiner einfachen Situation. Wir müssen aber immer wieder wegen verschiedener Verletzungen umbauen. Sandro Münch ist noch nicht bei einhundert Prozent. Auch Max Fuhrmann plagen seit geraumer Zeit Leistenbeschwerden. Das sind nur zwei Beispiele von vielen“.

 

Für den Samstag gibt es daher auch nur einen Wunsch. Nach Möglichkeit soll noch einmal die Schlussviertelstunde vom letzten Heimsieg wiederholt werden. Realistisch betrachtet wird dies für einen erneuten Sieg wohl auch nötig sein.

 

SG H2Ku 2 will weiße Weste verteidigen

Vier Spiele, vier Siege. Für die Bezirksligamannschaft der SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag ab 17:45 Uhr in der Markweghalle um die Bewahrung einer besonderen Serie, ist doch die „Zweite“ im gesamten Spielbetrieb der SG H2Ku das einzige Team ohne jeden Punktverlust. Um dies zu erreichen, ist natürlich ein Doppelpunktgewinn gefordert. Das Team von Trainer Florian Falk geht natürlich gegen den TSV Schönaich als Favorit in die Partie.

Allerdings wird der Trainer der Oberligareserve seine Mannen sicher vor einem unbequemen Gegner warnen. Die Schönaicher rangieren mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Wie schwer auch solche Spiele werden können, hat die SG H2Ku 2 schon mehrfach erfahren müssen. In drei von vier Spielen ging der Tabellenzweite mit nur einem Tor Vorsprung über die Ziellinie. Unterschätzen werden die Spieler ihren Gegner also sicherlich nicht.

 

 

-pg-

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